Messias-Glaube bei Juden und Christen Warten auf den Erlöser

"Christus, der Erlöser" - Monumentale Statue im Süden von Rio de Janeiro in Brasilien auf dem Berg Corcovado (imago/Aurora Photos)

Kommt er noch? Oder war er schon da? In der Messias-Frage unterscheiden sich Christen und Juden sehr. Christen halten Jesus von Nazareth für den Messias. Die allermeisten Juden dagegen hoffen auf den Erlöser in der Zukunft.

Sanfter Tourismus in den Alpen Nach dem Rodeln zum alpinen Steinschaaf

Die Alpspitze am 31. Januar 2019 in Garmisch-Partenkirchen. Skier und Snowboarder machen auf der Bergstation Rast. Wintersport in Garmisch Partenkirchen *** The Alpspitze on 31 January 2019 in Garmisch Partenkirchen Skiers and snowboarders do winter sports at the mountain station Rast in Garmisch Partenkirchen. (imago stock&people)

Gerade im Winter werden die Alpen zur Eventarena. Bewohner klagen über zu viel Verkehr, die Bergwacht über mehr Einsätze. Deshalb wird auf sanften Tourismus gesetzt: Weniger Besucher sollen länger bleiben.

Kunstperformance über Kolonialismus Drinks der Eroberungszüge

Sklaven verpacken Rum für den Transport nach Europa. (picture alliance / Isadora/Leemage)

Gin Tonic, Cuba Libre – viele Cocktails entstanden im Kontext der blutige Kolonialgeschichte. Mit ihrer Performance "Colonial Cocktail" will die Wiener Künstlerin Stefanie Sourial darauf aufmerksam machen, wie politisch Trinken sein kann.

Filmproduzentin Janine Jackowski Die Komplizin

Janine Jackowski beim Produzententag der 69. Berlinale in Berlin. (imago/Mike Schmidt)

Mit "Toni Erdmann" erzielte ihre Firma "Komplizen Film" den Durchbruch. Auf der Berlinale hat Janine Jackowski mit ihrem Produktionsbüro die Wettbewerbsfilme "Kiz Kardesler" und "Synonymes" mitfinanziert. Sie möchte sich nicht auf dem Erfolg ausruhen.

Die neue Dlf Audiothek App ist ab sofort in den Appstores von Apple und Google zum kostenlosen Download erhältlich (Deutschlandradio)

Kultur

Berlinale-Doku „Delphine et Carole" Videoaktivistinnen im Guerilla-Style

Delphine Seyrig (l.) und Carole Roussopoulus (r.) experimentierten mit Videokameras. (Film de la Butte / Filmstill aus „Delphine et Carole – Insoumuses)

Als die Französin Carole Roussopoulus in den 70ern die neue Videotechnologie entdeckte, war sie begeistert. Mit der Schauspielerin Delphine Seyrig wurde sie zur Videoaktivistin. Die junge Regisseurin Calliso McNulty hat über sie eine Doku gedreht.

"Aus dem Nichts" am Theater Bremen Jenseits aller Künstlichkeit des Kinos

Fabian Eyer, Nadine Geyersbach und Irene Kleinschmidt (v.l.) im "Aus dem Nichts" am Theater Bremen in der Regie von Nurkan Erpulat. Ein Schauspieler und zwei Schauspielerinnen stehen auf einer Bühne. Der Mann spricht in ein Mikrofon.  (Jörg Landsberg)

In Bremen hat Regisseur Nurkan Erpulat den Film "Aus dem Nichts" von Fatih Akin auf die Bühne gebracht: Weit weg von der opulenten Bildsprache des Kinos erzählt die Inszenierung von den Schrecken der terroristischen Vereinigung NSU und von ihren Opfern.

Lakonisch Elegant Privat-Berlinale: Was ist eigentlich dein Lieblingsfilm?

Das Foto zeigt das Innenleben eines alten Kinoprojektors mit eingelegter Filmrolle. (Peter Lewicki / Unsplash)

Die Berlinale zeichnet besonders tolle Filme aus − das können wir auch! Das Kulturpodcast-Team kürt einige Lieblingsfilme und spricht mit Kinokritiker Patrick Wellinski über das Phänomen des Lieblingsfilms an sich.

Politik & Zeitgeschehen

Kommentar zur Abtreibungsdebatte Mehr Freiheitspathos für Schwangere!

Ein Mitarbeiter der Autobahnmeisterei mit einem Schild auf den "§ 219a" montiert ist. (imago/photothek / Montage: DLF Kultur)

An der von Gesundheitsminister Jens Spahn geplanten Studie zu "psychischen Folgen von Abtreibungen" gibt es viel Kritik. Aber weshalb diskutieren wir überhaupt wieder das Ob von Abtreibungen? Catherine Newmark kommentiert.

Digitalisierung und Sozialstaat Die SPD und ihre neuen Wege zur sozialen Gerechtigkeit

Collage aus zwei Bildern: links ein leeres Einkaufsnetz. Rechts ein gesund und prall gefüllter Einkaufskorb. (EyeEm / Zelma / Unsplash / rawpixel)

Die SPD will weg vom Hartz-IV-System. Und viele Genossen begrüßen das als zukunftsweisend. Die politische Konkurrenz sagt dagegen: Die SPD wolle sich damit aus der sozialen Marktwirtschaft verabschieden.

Wohnen Selbstnormierung durch Smart Homes

Barcelona Stühle im Pavillion Mies van der Rohe des deutschen Architekt Ludwig Mies van der Rohe.  (imago/Kraft)

Heute haben die Menschen viele Möglichkeiten, sich so einzurichten, wie sie wollen. Und das Smart Home, in dem der Kühlschrank selbst den Einkauf bestellt, beschert zusätzliche Freiheiten. Doch Christian Demand fragt sich: Wer kontrolliert hier eigentlich wen?

Literatur

Perry Rhodans Weltraumreise 3000 Hefte und kein Ende in Sicht

Das undatierte Handout des Pabel-Moewig-Verlages zeigt den Comic-Weltraumhelden Perry Rhodan (picture-alliance / dpa / WeltCon)

Trash, der zum Dauerbrenner wurde: Seit bald 58 Jahren gibt es die "Perry Rhodan"-Heftromanreihe. Heute erscheint das 3000. Heft der Science-Fiction-Serie. Was sie so erfolgreich macht, erklärt Perry-Rhodan-Autor Hartmut Kasper. 

Jonathan Lethem: "Der wilde Detektiv" Exzentrischer Ermittler mit Opossum

Das Cover von Jonathan Lethems "Der wilde Detektiv" vor einem Hintergrundbild. (Tropen / Unsplash / Courtney Corlew)

Der US-amerikanische Autor Jonathan Lethem treibt in "Der wilde Detektiv" ein postmodernes Spiel mit dem Kriminalroman - und schildert die Erschütterungen, die Trumps Wahl im linksliberalen Teil der USA ausgelöst hat.

Tanja Maljartschuk über ihren Roman "Blauwal der Erinnerung" Ein ukrainischer Held, der zum Verlierer wurde

Porträt der Schriftstellerin Tanja Maljartschuk. (dpa / picture-alliance)

Mit "Blauwal der Erinnerung" hat Tanja Maljartschuk ein Buch über einen ukrainischen Volkshelden geschrieben. Am Ende verlor er fast alles. Die ukrainische Autorin gesteht, sie habe sich etwas in ihren Helden verliebt.

Musik

Sebastian Hackel: "Und alle so hysterisch" Ein ruhiges Album für eine laute Welt

Der Liedermacher Sebastian Hackel.  (Karol Kosmonaut)

Ein Auftritt in der Fernsehshow "Inas Nacht" machte ihn bekannt. Das neue Album des sächsischen Liedermachers Sebastian Hackel "Und alle so hysterisch" ist melancholisch. Er bekennt, dass er den Rückzug braucht – auch von den Sozialen Medien.

Comeback der belgischen Indie-Rockband Balthazar Nach Break kommt Fun

Balthazar bei einem Auftritt 2014 in Berlin. (picture alliance / dpa / Geisler-Fotopress)

Drei Jahre Auszeit haben sie sich gegönnt. Nun sind die Bandmitglieder wieder zusammen - mit Spielfreude und einer Art Fieber auf ein neues Album. "Fever" ist das Comeback-Album von Balthazar.

Musical "Die fabelhafte Welt der Amélie" Halbcharmantes Seelenwirrwarr

Sandra Leitner und Ensemble in "Die fabelhafte Welt der Amélie" im Theater WERK7 in München. (Franziska Hain)

Im Kino war "Die fabelhafte Welt der Amélie" ein kommerzieller Riesenerfolg und fand auch bei den Kritikern viel Zuspruch. In München hat nun die Musical-Version von Regisseur Christoph Drewitz Premiere gefeiert, im Werk7-Theater.

Wissenschaft

Eine Lange Nacht über die Stanford University Wo die Luft der Freiheit weht

Ein Gebäude der Stanford-Universität im Sommer vor blauem Himmel (picture alliance / dpa / Udo Bernhart)

Südlich von San Francisco befindet sich Stanford, die Universität des Silicon Valley. Was nur wenige wissen: Dort wird der Nachwuchs der Tech-Konzerne nach dem deutschen Motto ausgebildet: "Die Luft der Freiheit weht".

Sarah Wieners Speisekammer Grünkohl – der regionale Superheld

Ein Korb mit abgeschnittenen Grühnkohlblättern. (imago/Westend61)

Sehr gesund und auch noch hip: Grünkohl liefert die Vitamine C und K, Eisen sowie Ballaststoffe. Wem die deftige Variante mit Speck oder Würstchen nicht schmeckt, der macht aus den Blättern mit Hartkäse, Knoblauch und Walnüssen ein leckeres Pesto.

Alastair Bonnett: "Die allerseltsamsten Orte der Welt" Inseln, Enklaven und utopische Orte

Buchcover "Die allerseltsamsten Orte der Welt" von Alastair Bonnett, im Hintergrund ein alter Globus (Verlag C.H.Beck / Stock.XCHNG / Steve Gray)

Der Geograf Alastair Bonnett setzt mit "Die allerseltsamsten Orte der Welt" seine Bestseller-Reihe fort. Auch diesmal beschreibt er, wie die Welt und ihre Geografie sich ständig ändern. Das macht Lust, mit offenen Augen der eigenen Neugier zu folgen.

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